Tag 7 – eine erste Zwischenbilanz

Posted: Juni 20th, 2011 | Author: Alice | Filed under: Allgemein | 1 Comment »

Nach einer Woche Fitness, Crosstrainer und einer leichten Diät, lege ich heute einen Zwischenstop ein und komme zu dem für euch interessanten Teil: eine erste Bewertung.

Bisher sind leider erst ca. 1,5 kg runter, der Bauchumfang ist um einen Zentimeter geschrumpft, die Beine sind irgendwie unverändert, aber die Motivation ist auf dem Höchstpunkt.

In den letzten 6 Tagen habe ich ein wechselndes Fitnessprogramm aus Crosstrainer und Fitnessübungen gemacht, also jeden Tag im Wechsel, angefangen bei 30 Minuten, gesteigert bis mittlerweile 40 Minuten. Das klingt wenig, macht mir aber ganz schön was aus, denn ich versuche im Pulsbereich von 140 zu trainieren, da ich mich dabei in der Fettverbrennungszone befinde und das Training für mich so auch wirklich was bringt und das ist für einen Einsteiger wie mich ganz schön anstrengend. Dank meiner neuen Pulsuhr weiß ich nach dem Training dann auch, wie viel Fett ich verbrannt und wie viel Kalorien ich verbraucht habe.

Die Pulsuhr hat mich wirklich überzeugt. Die Bedienung ist kinderleicht. Man muss sein Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht, dann noch die Mindest -und die Maximum-Pulsgrenze angeben. Das Programm errechnet dann während des Trainigs automatisch die verbrannten Kalorien, super. Allerings sollte man VOR dem Training auch den Trainingsmodus starten und nicht wie ich heute, 40 Minuten trainieren und dann feststellen, dass man die Uhr nicht eingestellt hat :(

Bei dem Fitnesstraining setze ich auf eine Mischung aus Hanteltraining mit 1 kg Hanteln, auf Training mit einem elastischen Fitnessband, Ausdauer mit imaginären Springseil und verschiedenen Übungen wie Crunches, Liegestütze, Beinlifts, usw.. Am Ende dürfen es dann noch ein paar Übungen Yoga sein. Dabei trage ich auch immer meine Gewichtsmanschetten für die Handgelenke, wobei ich sie manchmal auch einfach knapp unter -oder oberhalb des Ellenbogens befestige. Leider wiegen die Manschetten nur 500 g und ich habe das Gefühl, es könnte ruhig ein bisschen mehr sein, aber ich will auch nicht übertreiben, aufstocken kann ich ja immer noch.

Das wohl witzigste Trainingsgerät, sofern man das so nennen kann, ist der Bauchmuskeltrainer von Beurer. Dabei handel es sich um einen Bauchmuskel-Gürtel, wie ihr ihn sicher aus vielen Teleshoppingsendungen kennt. Ich war skeptisch,  habe mich dann aber doch dafür entschieden, nachdem ich viele positive Testberichte gelesen habe. Zudem habe ich ja ein 14-tägiges Rückgaberecht, kann das Gerät in dieser Zeit also einfach austesten. Der Bauchmuskeltrainer arbeitet auf Basis der Elektrischen Muskelstimulation (EMS). Der Muskelstimulator erzeugt sanfte elektrische Impulse, die über die Haut an die Muskeln weitergeleitet werden. Bei der Anwendung ziehen sich die Muskelfasern zusammen und entspannen sich wieder. Der Gürtel ist leicht und lässt sich auch unter normaler Kleidung, beispielsweise im Büro tragen. Es gibt verschiedene Stufen von 45 bis 80 Hz, wobei ich an Tag 2 schon zur höchsten Stufe gewechselt bin. Gleichzeitig kann man dann auch noch unterschiedliche Intensitätsstufen auswählen, ich glaube es geht bis Stufe 20, wobei mir Stufe 14 absolut ausreicht, danach wird es echt unangenehm. Mit 14 bin ich für den Anfang also gut bedient, es kribbelt stark aber ertragbar und man spürt deutlich, dass sich da etwas in der Bauchregion tut. Da der Bauchmuskelgürtel erst am Samstag geliefert wurde, habe ich auch erst 2 Tage damit “trainiert”, trotzdem spüre ich, dass sich etwas tut. Man muss allerdings dazu sagen, dass die Wirkung unspezifischer ist, als bei einem richtigen Training, d. h. der Trainer kann das eigentliche Fitnessprogramm nicht ersetzen, sondern ist vielmehr eine Ergänzung dazu. Ich trage den Gürtel mittlerweile ca. 2-3 Stunden am Tag, mache zwischen den Anwendungen aber immer eine längere Pause, damit ich es nicht gleich am Anfang übertreibe. Ich bin gespannt, ob sich in einer Woche etwas getan hat.

Zu der Diät: das Eiweißpulver schmeckt wirklich gewöhnungsbedürftig, nur dass ich mich irgendwie nicht daran gewöhnen kann. Ich trinke es morgens und ersetze damit das Frühstück, oder abends und ersetze dann damit das Abendessen. Mittags esse ich ganz normal, verzichte aber auf fettige Saucen, zu viel Salz und natürlich auf Fast Food. Ein typisches Gericht zum Mittag ist z. B. Basmatireis, ca. 60 g, dazu ein Putenschnitzel oder ein Stück Lachs und Gemüse, bestehend aus Paprika, Champignons und Zwiebeln. Ohne Sauce,  dafür mit einem EL Olivenöl. Würzen tue ich dann anstatt mit Pfeffer mit Chili, das soll bekanntlich die Durchblutung anregen und den Körper richtig aufheizen. Ich versuche auf Salz ganz zu verzichten, meistens kommt dann aber doch eine kleine Prise an das Fleisch oder den Fisch, wirklich schwer fällt mir aber nur der Verzicht auf Sauce. Am Samstag habe ich dann doch gesündigt, und habe Bandnudeln mit Gorgonzolasahnedauce gegessen, gaaaanz schlimm, aber wenn es bei einem Mal in einer Woche bleibt, finde ich das auch gar nicht so schlimm. Auf Schokolade verzichte ich nicht, erlaube mir aber nur 1 Riegel am Tag. An sonsten esse ich zwischendurch Wassermelone oder Mango, das schmeckt, ist natürlich süß und passt als kleine Zwischenmahlzeit super in mein Diätprogramm.

Nochmal zu dem Eiweißpulver. Es wird mit Magermilch und einem EL Fruchtzucker gemischt, manchmal ersetze ich den Fruchtzucker aber auch gegen einen TL Kakaopulver für den Geschmack. Das hat zwar mehr Kalorien, macht den Eiweißdrink aber trinkbar. Ohne diese Zugabe ist es echt hart, denn 300 ml Eiweißdrink muss man erstmal runter kriegen. Aber er sättigt gut und ich bin bis zum Mittag satt. Aus der “Schlank im Schlaf”-Diät habe ich die 5-Stunden Regel übernommen, d. h. zwischen den Mahlzeiten lasse ich 5 Stunden Pause. Davon ausgenommen ist die kleine Obstspeise, die ich meistens zwischen Mittag -und Abendessen zu mir nehme.

Pro Tag trinke ich 2 Liter Wasser, manchmal schaffe ich auch 2,5 l, aber meistens bleibt es bei 4x 0.5l. Ich habe mir diese kleinen Flaschen gekauft, weil es einfacher ist für mich, auf diese Weise wirklich 2 Liter zu trinken. Es sind also kleine Etappenziele. Ich trinke grundsätzlich nur stilles Wasser, das lässt sich schneller trinken und schmeckt mir einfach besser. Wer trotzdem Probleme damit hat 2 Liter zu trinken, der sollte es mal mit einem Strohalm versuchen, das hilft auch. Man trinkt irgendwie mehr mit einem Schluck, wenn man aus einem Strohalm trinkt, klingt komisch, ist aber tatsächlich so.

Habe ich noch etwas vergessen? Ich glaube das ist alles, was ich bei meinem Diät-Fitness-Programm beachte und beachten muss. Ich habe ein sehr gutes Gefühl dabei und hoffe, die nächsten Tage bringen Ergbenisse. 1,5 kg in 6 Tagen ist erstmal ok. Wie es weitergeht, könnt ihr dann nach weiteren 6 Tagen lesen. Heute ist Tag 7 und ich habe bereits 40 Minuten Fitness und 20 Minuten Crosstrainer hinter mir. Den Gürtel habe ich auch schon 30 Minuten getragen, weitere Stunden kommen heute Nachmittag dazu, wenn ich ihn während der Arbeit trage.

Ich bin gutes Mutes und freue mich darauf, in 6 Tagen weitere Ergebnisse präsentieren zu können.

 


One Comment on “Tag 7 – eine erste Zwischenbilanz”

  1. 1 Dani said at 16:08 on Juni 22nd, 2011:

    Na dann schon mal herzlichen Glückwunsch zum Etappensieg!

    Obwohl du ja mit deinen 1,76 und ~63 Kilo schon schlank bist und eigentlich nicht viel abnehmen brauchst. ;)
    Aber auch ich hab im November 3 Kilo abgenommen, war total stolz und dann kam… WEIHNACHTEN… Schrecklich wie schnell sich die Pfunde wieder auf die Hüften schleichen…

    Mit dem Bauchmuskel-Gürtel gehts mir ähnlich wie dir, ich hab das Ding immer nur für pure Abzocke gehalten. So für richtig Übergewichtige die das Teil kaufen, sich dann mit Chips und Cola vor den Fernseher setzen und auf den Erfolg warten. xD
    Aufjedenfall bin ich auf deinen Erfahrungsbericht gespannt und wenn er funktioniert, hol ich ihn mir auch mal!

    Ich wünsch dir weiterhin viel Erfolg!


Leave a Reply

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes